CDU-Bundestagskandidatin Pahlmann besuchte FIPS-Einrichtung

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Christdemokraten informierten sich über die Förderung und Integration psychisch kranker Menschen

Peine. Viele Peiner kennen die FIPS-Einrichtungen in der Stadt und in Ilsede. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Förderung und Integration psychisch kranker Menschen – dafür steht die Abkürzung FIPS. Die genaue Arbeit stellte die Geschäftsführerin Martina Stelter bei einem Besuch der CDU-Europaabgeordneten Godelieve Quisthoudt-Rowohl und der CDU Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Peine-Gifhorn Ingrid Pahlmann vor.
Stelter berichtete von einem Projekt, das sie und die 60 Angestellten, die in der Wohn- und Tagesbetreuung oder der Steuerung des „Hin und Weg“-Ladens tätig sind, in den letzten Monaten beschäftigt hat: „Wir wollen eine Kooperation zwischen unseren Klienten und der Wirtschaft herstellen“, erklärt Stelter. Konkret sollen zum Beispiel Handwerksbetriebe die Leute, die bei FIPS betreut werden, für Arbeiten, wie das Aufräumen eines Lagerraumes, beschäftigen.

Bislang konnte FIPS aber keine finanzielle Unterstützung gewinnen, was den Projektstart verhindert. Die Verträge mit den jeweiligen Betrieben wären machbar. Quisthoudt-Rowohl, als Vorsitzende des Beirats der bischöflichen Stiftung „Gemeinsam für das Leben“, sprach die Empfehlung aus, sich an diese zu wenden, da der Ansatz dieses Projektes für sie eine sinnvolle Ergänzung solcher Einrichtungen wäre. Hinter dem Ansatz von Stelter steckt folgende Idee: „Nur, wenn ein Kontakt zwischen der Gesellschaft und unseren Klienten hergestellt wird und die Berührungsängste abgebaut werden, kann auch stückweise eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfolgen“, erklärt Stelter.

Dabei verbuchen die Mitarbeiter bei FIPS es als Erfolg, wenn die Kranken alleine in ihren Wohnungen leben können und keine oder nur unregelmäßige Betreuung in Anspruch nehmen müssen. „Die Akzeptanz in der Gesellschaft ist eher gering“, erklärt Stelter und bezeugt damit auch gleich die Basis ihres Engagements. in

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Beim Besuch von Ingrid Pahlmann (2.vl.) und Godelieve Quisthoudt-Rowohl (l.) bei FIPS wurde der „Hin und Weg“-Laden besucht. in