Jubiläum 10 Jahre

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10 Jahre FIPS Logo Beratungs- & Begegnungsstätte Peine

November 1999 - November 2010

Am Freitag, den 27. November feierte die Beratungs-& Begegnungsstätte ihr 10-jähriges Jubiläum  in den feierlich geschmückten Räumlichkeiten der Begegnungsstätte, Hagenstr.12, in Peine!


Nach einführenden Begrüßungs-worten durch die Leitung Frau Julia Ryll, erhielt der Geschäftsführer Herr Hans-Jörg Fritzsche das Wort, in dem er u.a. das ehrenamtliche Engagement und die gute Arbeit der Mitarbeiter lobte.

Im Anschluss gab Herr A. Piel, Lt. Gesundheitsamt Peine, GF Sozial-psychiatrischer Verbund einen kurzen Rückblick über den positiven Wandel der Psychiatriegeschichte und betonte besonders die Niedrigschwelligkeit der zentral gelegenen Begegnungsstätte in der Peiner Innenstadt.

 Frau H. Horrmann- Brandt, GF Paritätischer Peine, bedankte sich u. a. für die gute Kooperation als Mitgliedsorganisation im Paritätischen. Herr Ahlers, stellv. Landrat beglückwünschte die Mitarbeiter zum 10 -jährigen Jubiläum. Der Peiner Künstler Herr Vasilev, der seine Bilder zum Thema Farbwelten in der Begegnungsstätte ausstellte,  stellte sich mit einem kleinen Kunstexkurs den Besuchern vor.  

Im Anschluss wurde mit leckeren Häppchen des Buffets der Rehatec Peine und guten Gesprächen das 10-jährige Jubiläum gebührend gefeiert und Pläne für die Zukunft geschmiedet.

 

Julia Ryll

 



Vorwort aus der Jubiläumszeitung 10 Jahre Beratungs- & Begegnungsstätte  „Rückblick“

 

Zu ihrem zehnjährigen Bestehen beglückwünsche  ich die Begegnungsstätte Peine recht herzlich.

Die Beratungs- und Kontaktstelle, deren Funktion die Begegnungsstätte in Peine ja übernimmt, ist ein wichtiges ja sogar unverzichtbares Element der psychiatrischen Versorgung in jedem Landkreis. Hier können Menschen unbürokratisch, ohne Hilfeplangespräche oder Kostenanerkenntnis und auf Wunsch auch anonym Beratung erhalten oder sich in ungezwungener Atmosphäre aufhalten und andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen treffen.  Deshalb lag uns die Schaffung dieses niedrigschwelligen, gemeindenahen Angebotes besonders am Herzen.

Dabei hatten wir von Anfang an mit Widerständen gegen diese  Einrichtung zu kämpfen.  Auch haben wir bis heute noch keine Finanzierung und auch keinen kleinen Zuschuss als Anerkennung unserer Arbeit  durch den Landkreis erhalten. Verantwortlich dafür  sind politisch von mir nicht nachvollziehbare Entscheidungen, die nicht bereit sind, alte Zöpfe abzuschneiden und innovative Konzepte mitzutragen.

Umso mehr freut es mich, dass diese Begegnungsstätte nun ihr Zehnjähriges feiern kann.

Das wäre nicht möglich gewesen, wenn unsere Mitarbeiter nicht derart qualifiziert und mit solchem Engagement und immer neuen Ideen ein tolles Programm geboten hätten.

Diesen Mitarbeitern möchte ich hiermit meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen.

Aber auch den Besuchern möchte ich danken, dass sie unserer Begegnungsstätte schon so lange die Treue halten und uns dadurch zeigen, dass diese Einrichtung nicht nur notwendig ist, sondern offensichtlich den Bedürfnissen und Wünschen entspricht.

FIPS Logo wird jedenfalls alles, was möglich ist tun, damit wir in zehn Jahren zwanzig Jahre Begegnungsstätte feiern können.

Vielleicht dann mit einem kleinen Zuschuss der Kommune.

 

Hans-Jörg Fritzsche